MVC1 – Stolperer gegen Spandau

Könnt Ihr Euch noch an den Zwergenkönig Christian und seine Zwergenkrieger erinnern? Und an die Schlacht gegen die Spandauer Kobolde? Gut! Denn was ich Euch jetzt erzähle ist kaum zu glauben und doch wahr: Christian und seine Zwerge hatten es sich mittlerweile ziemlich weit oben auf dem Berliner Berg gemütlich gemacht. Eines Tages entschied das höchste Gericht von Volleyworld die erste Schlacht, die die Zwerge gegen die Kobolde aus Spandau geführt hatten, für nicht rechtmäßig und dass diese Schlacht zu wiederholen sei. Grund dafür war die unglaubliche Tatsache, dass sich herausstellte, dass der von Volleyworld abgestellte Aufseher, der dafür zuständig war, bei dieser Schlacht dafür Sorge zu tragen, dass alles mit rechten Dingen zugeht, eben nicht für diese Aufgabe befähigt war, obgleich er dieses behauptete! Zwergenkönig Christian und seine Zwerge polterten und tobten, doch alles Stampfen und Schnaufen (und auch Reden) half nichts, der Kampf gegen die Spandauer Kobolde musste wiederholt werden. Dies war auch unter einem anderen Aspekt, ausser dem zeitlichen, sehr ärgerlich: Nicht nur, dass zu dem Zeitpunkt, an dem die Schlacht zu wiederholen war, nicht alle kampffähigen Zwerge zugegen waren. Auch war diese erste Schlacht eine glasklare Geschichte (3:0). Nun stellte sich heraus, dass diese Wiederholung den Zwergen alles abverlangte. Doch ich greife voraus….

Da, wie gesagt, nicht alle Zwerge anwesend waren, zog Christian höchstpersönlich diesmal mit in den Kampf und führte seine Zwerge ins Sportforum Hohenschönhausen, wo sie auf die Kobolde aus Spandau trafen (und einem diesmal befähigten Aufseher). Die neuerliche Schlacht begann…. Die Zwerge wirkten obgleich der Uhrzeit (12.00 Uhr) noch leicht verschlafen, was man von den Kobolden leider nicht sagen konnte. Hochmotiviert gingen sie in die Schlacht und stellten sich sogleich als ziemlich harte Nuss heraus. Egal, wie hart und gezielt die Lücken suchend die Angriffe der Zwerge auch waren, die Kobolde erwiesen sich als wahre Gummiwand. Anfangs dachten die Zwerge noch, sie hätten die Situation trotz allem voll im Griff, waren nicht hochmütig, aber gelassen, doch das änderte sich zusehends. Die Kobolde konnten mithalten und gegen Mitte der ersten Kampfetappe begann Christian, langsam nervös zu werden. Er konnte einfach nicht verstehen, was sich da abspielte und fing an, seine Kampftruppen auszutauschen. Doch gegen die gute Abwehr- und Blockarbeit der Kobolde sowie den zahlreichen Blockabprallern, die die Zwerge leider nicht abwehren konnten, konnten auch sie nichts ausrichten. Die erste Schlacht ging knapp mit 25:27 an die Kobolde. Nun glomm Wut und Ehrgeiz in den Augen der Zwerge. Und auch bei Christian. Er motivierte seine Zwerge und forderte Konzentration und Höchstleistung, hatte er doch den klaren Sieg der letzten beiden Schlachten gegen die Kobolde im Geiste und wollte eine drohende Niederlage gegen die Kobolde in keinem Fall in Kauf nehmen. Die Zwerge ebenso wenig! Der Gegner blieb zwar ähnlich stark, aber die Zwerge konnten ihre Leistung nunmehr steigern. Mit nun besserer Abwehr, sicherer Annahme und noch härteren Angriffsschlägen konnten sie nun mit den Kobolden mithalten und viele gute Aktionen starten. Nun gerieten die Kobolde ins Wanken und bei ihnen schlichen sich kleinere Fehler ein. Da die Zwerge nunmehr Lunte rochen, die 2. Schlacht für sich zu entscheiden, blieben sie stabil und besiegten die Kobolde mit 25:17. Die Kobolde waren zwar deprimiert, ließen sich aber nicht ins Bockshorn jagen und versuchten, dranzubleiben, was indes zunächst nicht gelang. Die Zwerge gingen mit großen Schritten selbstbewusst ihrem nächsten Etappensieg entgegen und setzten sich punktemäßig weit ab. Doch wie es manchmal so ist, wenn man klar vorne liegt: Die Konzentration und die Kontinuität der Zwerge ließ wiederum nach, die Kobolde indes blieben am Ball und da sich bei den Zwergen nun wieder Fehler und zugegebenermaßen auch Verzweiflung aufgrund der guten Aktionen der Kobolde einschlichen, schrumpfte der Punktvorsprung immer weiter zusammen. So kam es, dass aus einer 17:8-Führung der Zwerge eine katastrophale(!) Niederlage im 3. Satz wurde (23:25) …. Christian schäumte vor Wut und pfiff seine Zwerge zusammen. Und erneut machte sich Kampfgeist bei den Zwergen breit, wäre eine Niederlage doch völlig indiskutabel (Ziel: Berliner Bergspitze!) Also kniffen die Zwerge nochmals ihre A….backen zusammen, bündelten ihre Kräfte und den Teamspirit und schlugen erneut einen erheblichen Punktevorsprung heraus. Annahme, Block, Angriff, Abwehr, alles funktionierte plötzlich wieder wie von Zauberhand, sogar die Blockabpraller wurden von den Zwergen kontrolliert. Man muss nichts weiter sagen, die Zwerge gewannen die 4. Schlacht mit 25:8. Doch nun ging es an die letzte Etappe des Kampfes: Die 5. Schlacht. Die Zwerge blieben mutig und setzten ihre Leistungen und somit ihre Überlegenheit aus dem 4. Kampf einfach in der 5. Schlacht fort. Die Kobolde wehrten sich mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, aber ihr Siegeswille war gebrochen. Auch diese Schlacht ging mit 15:10 an die Zwerge.

Erschöpft, aber glücklich zogen Christian und seine Zwerge von dannen. Somit dürfen sie es sich wieder im oberen Bereich des Berges gemütlich machen und dürfen hoffentlich auch dort verweilen.

Maybe to be continued…..

 

Zwerge: Laura Sachansky, Jasmin Jablkowski, Teresa Lewandowski, Viktoria Gorch, Lena Prestin, Katharina Brauns, Tina Timm, Carolin Schultze, Vanessa Flig, Franziska Brauns, Christian Knospe und Eure Muddy

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.